Lehrer

Geshe Lobsang Palden
geboren 1935 in Osttibet, trat er mit elf Jahren in das Dargye Kloster ein, um dann mit 17 Jahren in das Kloster Sera Je zu wechseln. 1959 floh er aus Tibet und ist jetzt als Abt in Sera Je einer der größten zeitgenössischen Gelehrten des tibetischen Buddhismus. In seinem Auftreten äußerst bescheiden mit spürbar großem Herzen widmet er sich unermüdlich seinen  Schülern in Indien und hat seitdem er 2008 zum ersten Mal in Hannover war, auch hier viele Schüler. Geshe Lobsang Palden hat unseren Tempel gesegnet, eingeweiht und uns die Tara Praxis ans Herz gelegt. Er ist Lehrer und Freund Geshe Pema Samtens. Im Mai 2016 ist er nach langer Krankheit verstorben.

 

Khen Rinpoche Geshe Pema Samten
Khen Rinpoche Geshe Pema Samten wurde 1957 in Ost-Tibet, in der Region Dargye, geboren. Seit 2003 lehrt und lebt er im Tibetischen Zentrum e.V. in Hamburg-Rahlstedt. Noch im selben Jahr rief er den Tashi Dargye e.V. zur Förderung der Region Dargye ins Leben und 2006 gründete er das Tibet-Zentrum Samten Dargye Ling e.V. in Hannover.

Das Gelübde eines Noviz-Mönchs nahm Geshe Pema Samten 1982 in Dargye. Kurz darauf ging er nach Süd-Indien ins Kloster Sera Je, um dort die tibetisch buddhistische Philosophie intensiv zu studieren. Nach siebzehn Jahren schloss er das Studium mit dem höchsten Grad der Klosteruniversität ab, dem Lharampa-Geshe. Anschließend studierte er ein weiteres Jahr am Gyüme-Tantra-Kolleg, wie es nach dem Abschluss des Geshe-Studiums üblich ist. Seit 1999 ist er Abt des Tashi Dargye Klosters.

 

Geshe Palden Öser
Geshe Palden Öser wurde 1966 in Tehor der Dargye Region in Ost - Tibet geboren. Mit 12 Jahren trat er in das Dargye Kloster ein wurde Mönch und erhielt die grundlegenden Studien des Buddhismus. 1990 ging er nach Süd -Indien, um seine Studien im Kloster Sera Je zu vertiefen und um die Grundlage für das Gelug-Examen zu legen. Dieses dauerte dann 6 Jahre, von 2005 - 2010. Abgeschlossen hat er die Klosteruniversität  dann mit dem höchsten Grad, dem Lharampa-Geshe. Danach ging er auf das Gyume Tantra Kolleg, um dann 2013 auf Einladung von Khen Rinpoche  Geshe Pema Samten nach Hannover in das Tibet - Zentrum zu kommen. Geshe Palden Öser lebt im Tibet-Zentrum, leitet hier Pujas, Kurse, Studiengänge und hält Vorträge.

 

Sönam Chötso (Dagmar Winkler)
1957 geboren. Sie schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. 1994 nahm sie bei Geshe Thubten Ngawang (von 1979-2003 geistlicher Leiter des Tibetischen Zentrums in Hamburg-Rahlstedt) das Zufluchtsgelübde, absolvierte bei ihm das Siebenjährige Systematische Studium des Buddhismus und lernte Tibetisch.

Von Geshe Ugyen Tseten erhielt sie 2000 die Novizinnen-Gelübde und 2002 auf Taiwan die Bhikshuni-Gelübde. Seit 1996 wirkt sie im Meditationshaus Semkye Ling mit und lebt dort seit 2000. Nach dem Tod Geshe Thubten Ngawangs wurde sie Schülerin von Geshe Pema Samten. Sie reiste mehrere Male nach Tibet, besuchte das Heimatkloster von Geshe Pema Samten und engagiert sich im Tashi Dargye Verein. Im Meditationshaus Semkye Ling und im Tibet -Zentrum Hannover unterrichtet sie Lamrim und leitet Meditationen an.

 

Dr.Birgit Schweiberer (Ehrw. Losang Drime)
ist seit 1998 ordinierte Nonne der tibetisch buddhistischen Tradition und studierte seither Buddhistische Grundlagen- und Masters-Programme in Sutra und Tantra bei ihren Lehrern, dem Ehrw. Geshe Jampa Gyatso und dem Ehrw. Khensur Rinpoche Geshe Jampa Tekchog und anderen Lehrern der Gelugpa-Tradition,wie S.E. Dagri Rinpoche, Geshe Tenzin Tenphel u.a. im Lama Tzongkhapa Institut in Italien.

Aus umfassenden Kenntnissen, gelebtem Wissen und präzisem Umgang mit überlieferten Texten erarbeitet Chöla Birgit ihre Dharmabelehrungen in klar strukturierter Form. Ihr liebevoller Humor und ihr frohes Lachen sind die Partner tiefgründiger Vermittlungen und Meditationsanleitungen.

Von Beruf ist sie promovierte Medizinerin und war als Anästhesistin in München tätig. Sie war mehrmalige Europameisterin in Karate und bei zahlreichen Weltmeisterschaften sehr erfolgreich.

 

Frank Dick
1970 geboren. Das Studium der Sozialpädagogik schloss er mit Diplom ab. 1994 nahm er bei Geshe Thubten Ngawang das Zufluchtsgelübde und absolvierte im Tibetischen Zentrum in Hamburg das Siebenjährige Systematische Studium des Buddhismus. Ein Jahr lang hielt er sich im tibetischen Kloster Sera Je in Südindien auf und lernte dort Tibetisch. Frank Dick ist Schüler und Übersetzer von Geshe Pema Samten. Er gibt Seminare über die Praxis der Meditation im Tibetischen Zentrum in Hamburg und in Samten Dargye Ling in Hannover.

 

Oliver Petersen
1961 geboren, ist Lehrer des Buddhismus am Tibetischen Zentrum e.V., Hamburg und im Tibet-Zentrum Hannover. Er wurde 1980 Schüler von Geshe Thubten Ngawang und war 16 Jahre Mönch (1983 bis 1999). Heute leitet er Meditationsseminare und Studienkurse und ist als Referent, Übersetzer und im interreligiösen Dialog tätig.
Oliver Petersen ist Magister der Tibetologie, Religionswissenschaft und Philosophie und hat eine gestalttherapeutische Ausbildung.

 

Martina La Bonté
studierte an der Musikhochschule Köln und Urdang Academy in London. Anschließend arbeitete sie als Choreografin, Tänzerin und Pädagogin. Nach einer Weiterbildung in Esalen-Massage in Zürich ist sie als Körper-Therapeutin tätig, zusätzlich qualifiziert durch den Erwerb des Heilpraktiker-Diploms und einen Abschluss in klassischer Homöopathie. Das Studium des Buddhismus am Tibetischen Zentrum Hamburg und eine Yoga-Lehrer-Ausbildung u.a. am Asian Classics Institut erweiterten das Profil ihrer dem Menschen dienenden Fähigkeiten.

 

Nicola Hernádi
1967 geboren, Asienwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Buddhismus, leitet als Mit-Begründerin und Vorstand den buddhistischen Verein Kringellocken-Kloster e.V. Potsdam und arbeitet als Fachreferentin für Buddhismus, Journalistin und Übersetzerin. Seit langen Jahren gestaltet sie Seminare zu buddhistischen Themen, Meditationen und bemüht sich um Vermittlung des Dharma für interessierte Personen des westlichen kulturellen Hintergrunds.